Im Streit um die Herkunftsbezeichnung "Champagne" sind die Winzer aus der Waadtländer Gemeinde Champagne mit Klagen beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg abgeblitzt. Nun wollen sie das Recht auf den Namen auf anderen Wegen zurückerobern.
Die Weinbauern hatten gefordert, dass sie den Namen Champagne trotz den Bilateralen Verträgen I zwischen der Schweiz und der EU weiterhin gebrauchen dürfen. Dazu hatten sie beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine Nichtigkeits- und eine Schadenersatzklage eingereicht.
Das Gericht sei auf die 2002 eingereichten Klagen nicht eingetreten, bestätigte Albert Banderet, Präsident des Komitees zur Verteidigung der Bezeichnung "Champagne", einen Bericht der Neuen Zürcher Zeitung vom Mittwoch.(sda)

