03.01.2007

Gute Vorsätze 2007

Schweizer wollen sportlicher werden

Weniger Rauchen, mehr Zeit für die Familie.

Gute Vorsätze haben immer noch Konjunktur. Laut einer von ACNielsen im November durchgeführten Befragung von 25'500 Internetnutzern in 46 Ländern wollen etwas mehr als die Hälfte der Menschen im neuen Jahr etwas an ihrem Verhalten ändern oder haben sich etwas bestimmtes vorgenommen. In der Schweiz gaben 45 Prozent der 500 Befragten an, gute Vorsätze zu haben (siehe Abbildung 1).

Ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze findet sich Sport. Gut die Hälfte der befragten Schweizer mit guten Vorsätzen (54 Prozent) möchte im nächsten Jahr sportlich aktiver sein. Immerhin knapp ein Drittel der Schweizer mit Vorsätzen (29 Prozent) möchte weniger oder gar nicht mehr rauchen. Mit diesen 29 Proezent liegt die Schweiz weltweit an 9. Stelle.

Gut ein Drittel (36 Prozent) hat sich vorgenommen, ein ausgewogeneres Verhältnis von Arbeits- und Privatleben zu erreichen. Eine Diät zu machen, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und Streitigkeiten in der Familie oder mit dem Partner zu vermeiden ist für jeweils rund ein Viertel der Schweizer mit guten Vorsätzen auf der Agenda für das nächste Jahr (siehe Abbildung 2). Einen neuen Job zu finden nehmen sich 15 Prozent der Schweizer vor.

Bei der Einschätzung, ob man davon ausgeht, sich auch wirklich an die guten Vorsätze zu halten, zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen den Schweizern und den globalen Umfrageergebnissen: während im weltweiten Schnitt 43 Prozent der Menschen mit guten Vorsätzen davon ausgehen, diese auch alle umsetzen zu können, glauben in der Schweiz nur 33 Prozent an den Erfolg auf ganzer Linie. Zumindest einige der selbstgewählten Vorsätze umzusetzen, ist für 65 Prozent der Schweizer realistisch (im Vergleich zu 55 Prozent im globalen Schnitt – siehe Abbildung 3)


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