12.02.2009

Ernst & Young

Sicherheitsprobleme schädigen Marke und Reputation

Weniger Einfluss auf Umsatzerlöse.

Wie aus der Umfrage Global Information Security Survey 2008 von Ernst & Young hervorgeht, sieht eine wachsende Zahl von Unternehmen eine Verbindung zwischen Informationssicherheit und einer starken Marke sowie guter Reputation.

Die Umfrage, an der knapp 1400 Top-Manager teilnahmen, darunter annähernd 50 aus der Schweiz, ergab, dass ein Grossteil der Befragten der Ansicht ist, dass ein Sicherheitsproblem grössere Auswirkungen auf Reputation und Marke hat als auf die Umsatzerlöse. Mehr als 91% der Manager stufen einen Schaden für Reputation und Marke als signifikant ein. 79% von ihnen bewerten die Umsatzeinbussen, und nur 57% aufsichtsrechtliche Sanktionen als signifikant.

Ralph Holbein, Partner und Mitglied des Technology und Security Risk Services Teams von Ernst & Young in der Schweiz, sagt: "Der Aufbau einer guten Marke und Reputation kann Jahre dauern, jedoch durch ein einziges Sicherheitsproblem schwer geschädigt oder gar ruiniert werden." Die Medienberichterstattung über Verstösse gegen Sicherheitsvorschriften unterstreiche, welche fatalen Folgen derartige Mängel für das Ansehen eines Unternehmens haben können. Das Bedürfnis, Marke und Reputation zu schützen, veranlasse viele Unternehmen dazu, mehr zu tun als nur den Vorschriften des Aufsichts- und Gesellschaftsrechts nachzukommen.

Trotz knapper werdender Mittel deutet die Umfrage darauf hin, dass die Unternehmen ihre Investitionen in die Informationssicherheit erhöhen. Immer mehr Unternehmen orientieren sich zudem an internationalen Sicherheitsnormen. Mehr als 78% der Befragten geben an, dass sie mittlerweile Kontrollmechanismen implementiert haben, um Personendaten zu schützen.


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