Unter den größten Skigebieten Österreichs und der Schweiz sind Ischgl und St. Moritz die Sieger im Social Web: Auf Facebook gibt Ischgl den Ton an, auf Twitter wiederum ist St. Moritz der Platzhirsch. Das belegt der aktuelle Triple-A-Check der Webguerillas, eine deutsche Agentur für alternative Werbung und Influencer Marketing.
Dabei wurden die Social Media-Präsenzen der jeweils fünf größten Skigebiete Österreichs und der Schweiz – basierend auf den Pistenkilometerangaben auf den jeweiligen Websites – untersucht, heisst es in einer Mitteilung.
Bei Ski-Verbänden wurde die jeweils followerstärkste Einzelpräsenz analysiert. Für Österreich gingen ins Rennen: Ski Arlberg, Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental, Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, Ischgl und Serfaus-Fiss-Ladis. Für die Schweiz standen Les Portes du Soleil, Verbier, Matterhorn Ski Paradise, Engadin St. Moritz und Davos Klosters Mountains im Starthaus.
Für die Untersuchung analysierte die Agentur die beiden Social Media-Plattformen Facebook und Twitter anhand von 21 verschiedenen Leistungskennzahlen wie relatives Wachstum oder Anzahl der Admin Posts, die zu vier Kernwerten verdichtet wurden. Untersucht wurden die Plattformen von 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015, heisst es weiter.
Die Schweizer Skigebiete schneiden auf Twitter insgesamt besser ab als ihre österreichischen Nachbarn. Den besten Durchschnittswert auf dem Kurznachrichtendienst erreicht Engadin-St. Moritz (+0,37). Mit 5.553 Followern besitzt der exklusive Ferienort den populärsten Twitter-Account im Ranking. Die Engadiner bewegen sich in allen vier Einzelkategorien im oberen Bereich, bei der Awareness (+0,92) erreichen sie Bestwerte. In Sachen Punch liegen sie hinter Saalbach (+0,82) auf Platz zwei (+0,59). Der Triple-A-Check der webguerillas belegt zudem, dass Tweets von St. Moritz besonders häufig retweeted oder mit einem Herzchen versehen werden. Das insgesamt größte Skigebiet Portes du Soleil (600 Pistenkilometer) erreicht mit einem Durchschnittswert von +0,34 Platz zwei, gefolgt vom einzigen österreichischen Ausreißer: dem größten österreichischen Skigebiet St. Anton am Arlberg (+0,18).
Der Triple A-Check lege zudem die Schwäche der Skigebiete auf YouTube offen, so die Agentur: So habe das Schweizer Skigebiet Verbier in der laufenden Wintersaison 2015/2016 erst ein Video auf seinem YouTube-Channel hochgeladen. (pd)
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