30.03.2008

Euro 08

Städte von Sponsoren und Uefa enttäuscht

Engagement in Fanzonen unter den Erwartungen.

Die Städte Bern, Basel, Zürich und Genf sind enttäuscht über die Hauptsponsoren der Euro 08. Diese engagieren sich -- mit Ausnahme der UBS -- nicht gemäss den Erwartungen, wie die "Sonntagszeitung" berichtet. Die 14 Hauptsponsoren wären eigentlich dazu verpflichtet sich in den Fanzonen der Austragungsorte mit zusätzlichen Sponsoring zu engagieren. Doch sie kommen ihren Verpflichtungen nur "mangelhaft" nach, wie die Euro-Beauftragten erklären.

Verärgert ist man auch über die Untätigkeit der Uefa. Der europäische Fussballverband habe zwar versucht, mit den Verträgen den Städten bei der Refinanzierung der Fanzonen zu helfen, bei der Umsetzung hapere es aber."Die Uefa nimmt die Sponsoren nicht in die Pflicht", sagt Marcel Brülhart von der Stadt Bern. Laut "SonntagsZeitung" wurde mit Einnahmen von einer Million Franken pro Stadt gerechnet, jetzt sei es bloss ein Bruchteil.

Für die Städte besonders ärgerlich: Die 14 Hauptsponsoren der Euro 08 haben trotz ihrer Untätigkeit Exklusivrechte, die verhindern, dass andere Firmen aus ähnlichen Branchen als Sponsoren auftreten können. So wird die Suche nach lokalen Geldgebern blockiert. Zwei Monate vor dem Eröffnungsspiel schwindet laut "SoZ" deshalb die Hoffnung, die Stadtkassen mit zusätzlichen Einahmen zu entlasten.


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