Familien sind das Konsumpowerhaus der Schweiz: Jährlich geben sie 84 Mrd. Franken für den privaten Konsum aus. Mütter bestimmen dabei über rund drei Viertel aller Haushaltsausgaben und sind die zentralen Entscheidungsträgerinnen innerhalb der Familie. Rund drei Viertel der Mütter in der Schweiz sind heute erwerbstätig. Neben Job meistern sie Familie und Haushalt. Zeit und effiziente Organisation sind deshalb zentrale Herausforderungen. Das Internet ist zum wichtigsten Medium und Tool der Mütter avanciert, um den Alltag zu organisieren oder relevante Informationen zu beschaffen. Auch Online-Shopping hat stark zugenommen, rund 49 Prozent der Mütter kaufen heute regelmässig online ein.

93 Prozent der Mütter nutzen das Internet täglich. Es ist damit das meistgenutzte Medium. Als einziger Kanal weist es über den ganzen Tag eine konstant hohe Nutzung auf, wobei es den Höhepunkt am Abend erreicht. Interessant: Mit Beginn der Mutterschaft gewinnt das Internet an Relevanz. Mit der Geburt des Kindes steigt die Nutzung von Internet und Radio (Begleitmedium), während TV und zeitintensive Medien wie Zeitungen und Zeitschriften weniger stark konsumiert werden. Internet per Mobiltelefon wird heute von 36 Prozent der Mütter genutzt.
Ältere wie jüngere Mütter sind internetversiert und üben ein breites Spektrum an Internetaktivitäten aus. Dieses erstreckt sich u.a. von Emails schreiben (94 Prozent), Informationsrecherchen (78 Prozent), OnlineBanking (75 Prozent), Online-Shopping (71 Prozent) und Social Networking (57 Prozent). Interaktive Elemente wie Social Network-Seiten und Blogs werden verstärkt von jüngeren Müttern genutzt, Online-Shopping und Online-Banking von Berufstätigen. Digital Moms sind sehr sozial und networken gern. Digital Moms nutzen das Internet als Familienmanagement-Tool Das Internet ist nicht nur das meistgenutzte Medium, sondern auch das wichtigste Informationsmedium der Digital Moms für die Organisation des Familienalltags. Die für Mütter relevantesten Themen zeigen eine starke Ausrichtung auf die Familie: Essen/Kochen, Kindererziehung, Gesundheit, Schule und Ausflüge. Ihre eigenen Interessen stellen die Mütter zurück. So fungieren Restaurant/Ausgang, Mode und Kultur auf den hinteren Rängen.
Zur Studie: Die Studie Digital Moms wurde 2011 zum ersten Mal durchgeführt. Befragt wurden 608 Mütter im Alter zwischen 25 und 55 Jahren in der Deutsch- und Westschweiz mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt.
Weitere Ergebnisse und Informationen zur Studie "Digital Moms" finden Sie unter media-use-index.ch.

