29.10.2026

Nestlé

Swiss-Ski mit neuem Sponsor für drei Saisons

Der Lebensmittelkonzern hat mit dem Skiverband eine Partnerschaft vereinbart. Cailler, Thomy und Nescafé sind in unterschiedlichen Disziplinen präsent.
Nestlé: Swiss-Ski mit neuem Sponsor für drei Saisons
Diego Züger, Co-CEO Swiss-Ski, Cédric Boehm, CEO Nestlé Schweiz, Peter Barandun, Präsident Swiss-Ski. (Bild: Muto/William Gammuto)

Nestlé ist ab der laufenden Saison offizielle Partnerin von Swiss-Ski. In einer Medienmitteilung vom 29. Oktober schreiben die beiden Partner von einer Partnerschaft in der Kategorie Silber über drei Jahre. Unterzeichnet wurde der Vertrag am 27. Oktober am Sitz von Nestlé Schweiz in La Tour-de-Peilz, im Beisein von Konzernchef Philipp Navratil. Zur Höhe des Betrags machen Nestlé und Swiss-Ski keine Angaben. Die erste Saison fällt mit der alpinen Ski-WM in Crans-Montana vom 1. bis 14. Februar 2027 zusammen.

Cailler und Nescafé treten vor allem im Ski Freestyle und im Snowboard auf, Thomy an den Weltcuprennen im Ski Alpin in der Schweiz. Genannt werden unter anderem Adelboden, Wengen und Laax. Thomy bringt zudem von November bis Ende Februar Senf- und Mayonnaisetuben im Swiss-Ski-Design in den Handel. Nestlé selbst will an FIS-Rennen, im Swiss Cup und an den Schweizer Meisterschaften im Ski Alpin präsent sein.

In derselben Kategorie ist auch Emmi vertreten. Laut dem Geschäftsbericht 2025/26 von Swiss-Ski hat der Milchverarbeiter seinen Vertrag als Silver Partner bis 2029 verlängert. Emmi Caffè Latte ist seit der Saison 2009/10 im alpinen Skisport präsent und tritt seit 2019/20 nur noch an Schweizer Rennen auf, etwa in Adelboden und Wengen. Wie die beiden Kaffeemarken voneinander abgegrenzt sind, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Im Oktober 2024 war Ricola als Silver Partner Alpine bei Swiss-Ski eingestiegen.

Ein Teil der Partnerschaft gilt dem Nachwuchs. Nestlé unterstützt ihn über das Programm «Nestlé Community», mit dem der Konzern Organisationen fördert, die sich für die Gemeinschaft einsetzen. Nestlé-Schweiz-Chef Cédric Boehm begründet den Einstieg damit, dass Ausbildung und langfristige Förderung junger Talente auch zu Nestlé gehörten. «Mit Nestlé gewinnen wir eine Partnerin, die wie wir in Generationen denkt und unsere Arbeit von der Nachwuchsförderung bis zum Weltcup unterstützt und mitträgt», lässt sich Swiss-Ski-Präsident Peter Barandun in der Mitteilung zitieren.

Bei Nestlé läuft derweil ein Umbau. 2025 sank der Umsatz um 2 Prozent, der Reingewinn um 17 Prozent. Navratil, seit September 2025 im Amt, hat den Abbau von weltweit rund 16'000 Stellen angekündigt. Mit dem Sparprogramm «Fuel for Growth» will der Konzern bis 2027 rund drei Milliarden Franken einsparen. Gleichzeitig will Navratil mehr Geld in Marketing und Innovation stecken. (pd/nil)


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