14.04.2021

Hoy

Swisscom senkt die Mediakosten

Dank 100 Prozent Programmatic Advertising hat der Preis für sichtbare Einblendungen halbiert werden können.

Es war ein Experiment: Swisscom kaufte ein Jahr lang Werbeplätze ausschliesslich in Echtzeit ein – und konnte den Preis für sichtbare Einblendungen praktisch halbieren. Dies hält die Agentur Hoy in einer Fallstudie fest.

Bei der Kursänderung ihrer Onlinekampagnen standen demnach für Swisscom vor allem zwei Herausforderungen im Zentrum: das Mediabudget effizienter investieren und flexibler auf Aktualitäten reagieren. Dank den zu 100 Prozent programmatischen Einkäufen über «Display & Video 360» konnte Swisscom insbesondere Nutzer im Premium-Umfeld effizienter erreichen als über klassische Direktbuchung.

Die durchschnittlichen Kosten pro tausend Impressions (TKP) wurden laut Mitteilung um 40 Prozent, der sichtbare TKP sogar um 50 Prozent gesenkt. Gleichzeitig konnte die Sichtbarkeit um 19 Prozent erhöht werden. Als Zugabe sanken die Kosten pro Klick (CPC) um fast einen Drittel. Die neue Strategie wurde von Swisscom in Zusammenarbeit mit der Mediaschneider Zürich / Hoy entwickelt und umgesetzt.

Verantwortlich bei Hoy: Moritz Schneider und Dominik Steiner. (pd/cbe)


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KOMMENTARE

Edwina Gescheidle
15.04.2021 10:37 Uhr
Schade eigentlich... Senkung des TKP um 40% - auf welchen Publishern und in welchen Umgebungen schafft man es, den TKP um 40% zu senken? TKP Sicht sogar um 50% - auch hier ist meiner Meinung nach noch kein Qualitätsmerkmal enthalten. Oder ist es egal, wo genau man "sichtbar" ist? CPC um fast ein Drittel gesenkt - ohne Qualitätsmerkmale ist auch dies kein wirklicher Indikator für einen erfolgreichen Mediaspend. Wenn uns die Jahre im Programmatic eines gelehrt haben sollten, dann doch sicherlich nicht, dass Programmatic Advertising günstiger ist (rechnet man Mediaspend und technologische Fees zusammen). Die Chancen im Programmatic liegen doch vielmehr in den Möglichkeiten und der Flexibilität. Qualität hat noch wie vor ihren Preis, ob Programmatic oder Direktbuchung. Ich finde die Pressemitteilung setzt ein falsches Signal in Richtung Werbetreibende, was das Thema Programmatic betrifft! Nachricht senden
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