Es gibt sie noch, die Non-Profit-Organisationen, die, eingesponnen in ihre kleine Welt, auf Öffentlichkeitsarbeit verzichten und sich dann wundern, dass man sie nicht zur Kenntnis nimmt. Erfolgreiche Non-Profit-Organisationen hingegen fragen nicht mehr ob, sondern wie sie Öffentlichkeitsarbeit machen sollen. Ihr Motto lautet: Tue Gutes und rede darüber.
Viele Non-Profit-Organisationen möchten zwar bekannter werden, gleichzeitig aber nicht auffallen, vor allem nicht politisch. Ja nichts tun oder sagen, was missfallen und das Wohlwollen von Behörden, SpenderInnen und PolitikerInnen gefährden könnte. Von uns jedoch verlangen sie ein Umdenken. Sozialer sollten wir werden, umweltgerechter, nicht mehr rauchen, weniger trinken, die Tiere schützen, Abfall vermeiden und überhaupt zu Gutmenschen werden. Doch wie soll das funktionieren, wenn die Organisationen oft selber in ängstlicher Profillosigkeit verharren? Walter Fischer deckt diese Widersprüche auf (und zeigt die Ungereimtheiten der dahinter liegenden Sozialpolitik). Er macht aber auch Mut, Denkbarrieren zu überwinden, um glaubwürdiger zu werden.
Dieses Buch richtet sich an Organisationen, die Denken und Handeln in Einklang bringen und mit einer Botschaft nach aussen treten wollen. Es vermittelt die nötigen Kenntnisse, mit Öffentlichkeitsarbeit ein unverwechselbares Profil zu gewinnen.

