03.11.2005

Schweiz Tourismus

Turnaround geschafft

Optimistischer Blick ins Winterhalbjahr.

Turnaround geschafft - erfreuliche Aussichten: Diese Botschaft hat Schweiz Tourismus am Donnerstag zum Start in die Wintersaison vermittelt. Die Marketingorganisation setzt vor allem auf die überdurchschnittliche Höhe der Schweizer Skigebiete.

An der Winter-Medienkonferenz in Zürich hat Schweiz-Tourismus- Direktor Jürg Schmid viel Optimismus verbreitet. Die neusten Wachstumszahlen zeigten, dass die bereits früher festgestellte touristische Erholung kein Zufallstreffer gewesen sei.

Das anhaltende Wachstum bei ausländischen Gästen beweise auch die wieder erlangte internationale Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Tourismus. Es sei besonders erfreulich, dass auch bei Deutschland, dem wichtigsten Auslandmarkt für den Schweizer Tourismus, wieder ein Wachstum registriert werde.

Von Januar bis August stieg die Zahl der Logiernächte gegenüber 2003 (letztes Jahr wurden keine Zahlen erhoben) in der Schweizer Hotellerie um 2,2 Prozent. Dazu trugen die Ausländer mit 6,4 Prozent klar überdurchschnittlich bei, während die Binnennachfrage um 2,7 Prozent schrumpfte.

In beiden Segmenten verfolgt die Marketingorganisation laut Schmid je spezifische Strategien, um das Wachstum zu verstärken oder anzukurbeln. In rund einem Dutzend europäischen Ländern, den USA, Russland und China werde in den nächsten Wochen mit Grossaktionen speziell für Winterferien in der Schweiz geworben.

Eine Hauptbotschaft werde dabei sein, dass die Schweiz im internationalen Vergleich über die höchsten und damit schneesichersten Skigebiete verfüge. Es gelte zu vermitteln, dass man beim Skisport in der Schweiz länger herunterfahren und erst noch höher ankommen könne, als in ausländischen Skigebieten.

Binnenmarkt als Sorgenkind

Gewisse Sorgen bereitet Schmid aber die Binnennachfrage. Immerhin habe eine druckfrische von Schweiz Tourismus in Auftrag gegebene Umfrage ergeben, dass 83 Prozent der 7- bis 19-jährigen Jugendlichen in der Schweiz Ski oder Snowboard fahren.


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