Promarca-Mitgliedsunternehmen haben ihren Export-Umsatz 2013 um rekordhohe 12,3 Prozent steigern können, wie es in einer Mitteilung heisst. Obwohl der Schweizer Umsatz im letzten Jahr stagnierte, sind die Investitionen in den Standort Schweiz auf über eine Milliarde Franken gestiegen. Drohende Überregulierungen setzen diese Investitionen jedoch aufs Spiel, darüber waren sich alle rund 160 Teilnehmer am Promarca Tag der Marke einig.
Die in der Schweiz tätigen Markenartikelunternehmen erzielten 2013 einen Totalumsatz von 12,5 Milliarden Franken, was einer Steigerung von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Vor allem aber seien sie wahre Export-Champions: Nach einer Exportumsatzsteigerung von 7,5 Prozent im 2012 konnten sie diesen Wert letztes Jahr nochmals auf 12,5 Prozent steigern. Dies zeige, mit welcher Dynamik sich die Markenartikelindustrie mit neuen Produkten und neuen Märkten den Herausforderungen auf dem Heimmarkt stellt, heisst es weiter. Denn der Schweizer Umsatz der Promarca-Mitglieder stagnierte im letzten Jahr bei knapp 7 Milliarden Franken. Besonders bedenklich dabei sei der Rückgang der Neulancierungen, welche 2013 mit 4‘845 Produkten ein Rekordtief erreicht haben. (pd)

