19.01.2010

Puma

Unternehmen will Läden schließen

Ein Drittel aller Einzelhandelsgeschäfte bedroht.

Der Sportartikelhersteller Puma schließt offenbar weltweit ein Drittel seiner Läden. Damit sollen, so schreibt der "Le Figaro", bis einschließlich des kommenden Jahres 150 Millionen Euro eingespart werden und der Gewinn des Unternehmen wieder auf Kurs gebracht werden. In Frankreich würden mehrere Läden vom Jeans-Filialisten Guess übernommen. Wieviele Einzelhandelsgeschäfte Puma unterhält, sei Firmengeheimnis.

Puma gehört zu 69,4 Prozent zum französischen Luxusgüteranbieter PPR. 2008 hatte Puma einen Rekordumsatz von 2,54 Milliarden Euro erwirtschaftet. 2009 aber sei der Umsatz aber um etwa fünf Prozent gesunken und der Gewinn eingebrochen, berichtet die französische Zeitung. Als Grund nannte die Zeitung zu hohe Investitionen in die letzten Olympischen Spiele in China seien und Umsatzeinbrüche auf dem russischen Markt. Größere Hoffnung setzt Puma nun auf die Fußball-WM in Südafrika.


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