09.10.2005

Ra-Re

Verbot von Kampagne wegen schwulem Pärchen

Fotos zu vulgär.

Gerade erst musste Sony eine Jesus-Werbekampagne für die Playstation stoppen ("persoenlich.com" berichtete). Nun haben die Sittenwächter in Italien bereits die nächste Kampagne verboten. Waren es bei Sony noch die Kirche und die Politiker ist es nun im Fall der Männerbekleidungsmarke Ra-Re das Selbskontrollorgan der italienischen Werbewirtschaft (LAP), welche eingegriffen hat, wie 20Minuten berichtet.

Stein des Anstosses sind Werbefotos, auf dem zwei Männer zu sehen sind, die einander küssen, umarmen oder in den Schritt greifen. Die Kampagne verletzt nach Einschätzung der LAP die sittlichen Gefühle der Italiener und seien jugendgefährdend. Die Fotos seien provozierend und vulgär. Die Fotos stammen von Oliviero Toscani, der auch schon mit seinen Bildern für die Modefirma Benetton aufgefallen ist.

Wie Piero Schäfer von der Schweizerischen Lauterkeitskommission gegenüber der Pendlerzeitung erklärt, wäre ein solches Verbot, das Schwule diskriminiere, in der Schweiz undenkbar.

Die verbotenen Sujets auf ra-re.it:


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