17.12.2002

Red Bull contra Red Bat

Vergleich über restliche Streitpunkte erzielt

Mineralquelle Zurzach liefert Gewinn aus "Red Bat"-Geschäft nach Österreich ab.

Im Streit um die Namen "Red Bull" und "red bat" hatten der Soft-Drink-Hersteller Red Bull und die Mineralquelle Zurzach AG anfangs Oktober einen Vergleich gefunden. Das in Zurzach vertriebene "red bat" wird seither unter dem Namen "Power Bat" verkauft ("persoenlich.com" berichtete). Der österreichische Soft-Drink-Hersteller Red Bull GmbH hatte im Oktober 2001 mit einer Klage vor dem Zürcher Handelsgericht ein vorläufiges Verkaufsverbot für das Konkurrenzprodukt "Red Bat" in der Schweiz erwirkt. Sie hatte argumentiert, dass sich der Stier und die Fledermaus auf den Dosen zu sehr glichen und die Namen der Drinks zum Verwechseln ähnlich seien.

Jetzt ist gemäss der Red Bull GmbH auch über die restlichen Streitpunkte ein Vergleich erzielt worden. Die Mineralquelle Zurzach AG entschädigt die Red Bull GmbH, indem sie ihre aus dem markenrechtswidrigen Verkauf des Drinks "red bat" erzielten Gewinn der Red Bull GmbH abliefert. Die Mineralquelle hat nach dem Teilvergleich vom September 2002 den Energy Drink neu unter der Bezeichnung "power bat" vertrieben. Auf gewissen "power bat"-Dosen ist als Vertreiberin die red bat Schweiz GmbH, Killwangen aufgeführt. Die Mineralquelle hat ihre grössten Abnehmer jetzt aufgefordert, diese Dosen Ende Jahr aus dem Handel zu nehmen.


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