15.06.2022

Goldbach Group

Verletzte bei einem internen Teamevent

31 Mitarbeitende haben sich Verbrennungen zugezogen. Alle Personen konnten das Spital wieder verlassen. «Der Betrieb bei Goldbach konnte stets gewährleistet werden», heisst es auf Anfrage.
Goldbach Group: Verletzte bei einem internen Teamevent
Grosseinsatz der Sanität auf der Halbinsel Au bei Wädenswil. (Bild: Kantonspolizei Zürich)

Am Dienstag kam es anlässlich eines Goldbach-Teamevents zu einem Zwischenfall. Bei einem freiwilligen Feuerlaufen haben sich 31 Personen Verbrennungen zugezogen, die teilweise vor Ort behandelt werden konnten. 13 Personen mussten zu weiteren Abklärungen beziehungsweise Behandlungen ins Spital eingeliefert werden, wie Goldbach in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Von den 150 Teilnehmenden des Teamevents hätten rund ein Drittel «die freiwillige Erfahrung» mitgemacht, wie es auf Anfrage heisst.

Die Geschäftsleitung stehe mit den betroffenen Mitarbeitenden und Teams in engem Austausch. «Wir bedauern den Vorfall ausserordentlich und wir setzen alles daran, dass es unseren Mitarbeitenden schnell wieder gut geht», wird Michi Frank, CEO Goldbach Group, in der Mitteilung zitiert.

Einen erheblichen Einfluss auf das Geschäft mit den Goldbach-Kunden hat der Vorfall nicht. «Der Betrieb bei Goldbach konnte stets gewährleistet werden», so Goldbach-Kommunikationsleiterin Iris Blättler gegenüber persoenlich.com. «Inzwischen konnten alle Betroffenen das Spital verlassen und werden sobald als möglich ihre Arbeit wieder aufnehmen. Dies auch dank dem, dass sich das Team gegenseitig grossartig unterstützt hat – vor Ort und heute während des Arbeitstages.»

Grosseinsatz der Rettungskräfte

Gegen 18 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz und Rettung Zürich die Meldung ein, wonach mehrere Personen nach dem Gang über heisse Kohlen Verbrennungen erlitten hätten. Aufgrund der eingegangenen Meldung rückte die Sanität mit einem grossen Aufgebot auf die Halbinsel Au (Gemeinde Wädenswil) aus, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Die ebenfalls ausgerückten Funktionäre der Kantonspolizei Zürich sicherten Spuren und nahmen die Ermittlungen zu den Umständen des Unfalls auf.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen zehn Rettungswagen, ein Grossraumrettungsfahrzeug, zwei Notarztequipen und ein Pikettoffizier von Schutz und Rettung Zürich, der Rettungsdienste Lachen, Zug, Männedorf und Regio 144 und eine gemischte Patrouille der Stadtpolizei Wädenswil und der Gemeindepolizei Horgen im Einsatz. (pd/cbe)



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