Die Versicherung Helvetia hat mit der Übernahme des Konkurrenten Nationale Suisse auch gleich deren Werbeikone Roger Federer eingekauft. Der Vertrag läuft bis Ende 2016, wie Helvetia-Sprecher Hansjörg Ryser gegenüber der "SonntagsZeitung" sagt. Bezahlen muss Helvetia, laut Schätzungen von Werbern rund zwei Millionen Franken im Jahr. Doch ob das Unternehmen gemäss den mit Nationale abgeschlossenen Verträgen mit ihm werben darf, ist unklar. "Dies ist Gegenstand der laufenden Gespräche und Abklärungen", sagt Ryser.
Selbst wenn der Tennisspieler mit dem neuen Werbepartner zusammen arbeiten will, steht Helvetia vor Schwierigkeiten, wie Marketingprofessor Cary Steinmann sagt. "Wenn Federer plötzlich für Helvetia statt für Nationale in die Kamera lächelt, macht das keinen Sinn. Das ist unglaubwürdig."
Eigenartig: Die Werbekampagne mit Nationale läuft weiter bis Ende Jahr, obwohl bereits im Juli beschlossen wurde, den Namen Nationale Suisse aufzugeben. Herausgeworfenes Geld, meinen Werber. (SonntagsZeitung)

