Der US-Handelskonzern Wal-Mart gab am Dienstag,eine Kooperation mit den sechs größten US-Filmstudios bekannt, um Filme und TV-Produktionen als Videodownload anzubieten, berichtet die New York Times. Damit startet der Händler einen weiteren Versuch im Filmgeschäft Fuss zu fassen, nachdem er mit seinem DVD-Verleih Mitte 2005 zuletzt gescheitert ist. Wal-Mart drängt damit in das Revier von Onlineunternehmen wie Amazon, CinemaNow und iTunes und könnte mit seiner aggressiven Preispolitik die Preise für Videodownloads nach unten drücken.
Dennoch dürfte es für Wal-Mart auch diesmal nicht leicht werden sich am digitalen Geschäft durchzusetzen, wie Michael Goodman, Progarmm-Manager der Abteilung digitale Unterhaltung beim Beratungsunternehmen Yankee Group meint. Zwar sei Wal-Mart im Einzelhandel ein Riese, umso unbedeutender sei der Händler jedoch im Online-Vertrieb, so Goodman. Darüber hinaus ist Apple mit seinem iTunes-Store Platzhirsch sowohl für Musik- als auch Videodownloads

