16.09.2022

Rotauf

Von Jacken, Hosen und T-Shirts

Der Outdoorausrüster bewirbt seine neue, nachhaltige Nacktwander-Kollektion mit einer Kampagne.

Mit der Nacktwander-Kollektion richtet sich Rotauf an semiprofessionelle Outdoorsportler mit «höchsten Ansprüchen an Performance und Nachhaltigkeit», wie es in einer Mitteilung heisst. Die «innovativen high-performance Produkte» würden auch bezüglich Gewicht, Atmungsaktivität und Bewegungsfreiheit «neue Mässstabe» setzen und in der Outdoorindustrie «bisher unerreichte Spitzenwerte» erreichen. Die Kollektion wurde speziell fürs Wandern in abgelegenen Regionen entwickelt, passt aber auch perfekt ins Homeoffice. Die Nacktwander-Produkte würden zudem den aufgrund des Klimawandels veränderten klimatischen Bedingungen und den Hitzesommern der vergangenen Jahre Rechnung tragen.

Die Kampagne für die neue Nachtwander-Kollektion wurde inhouse entwickelt und umgesetzt, wie es bei Rotauf auf Anfrage von persoenlich.com hiess.

Schon mit seiner bestehenden, vollständig in der Schweiz aus umweltfreundlichen Materialien hergestellten Kollektion sei Rotauf der restlichen Outdoorindustrie bezüglich ökologischem und sozialem Fussabdruck «weit voraus», wie es weiter heisst. Mit der neuen Kollektion katapultiere sich Rotauf endgültig «in neue Sphären und verschiebt erneut die Grenze des Machbaren»: Bis jetzt sei es ohne Kompensationsprojekte undenkbar gewesen, eine Outdoorkollektion herstellen zu können, ohne einen ökologischen Fussabdruck zu hinterlassen. Zu Ressourcen-, Energie- und Chemie-intensiv sei die Herstellung der technischen Materialien und Produkte, sowie deren Transport über lange Distanzen. Ebenfalls stecke in der Herstellung von Bekleidung bis heute viel Handarbeit, welche aus Kostengründen normalerweise in Billiglohnländern und unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen durchgeführt werde.

Das Design- und Entwicklungsteam von Rotauf befasst sich laut eigenen Angaben seit über zehn Jahren mit den negativen Auswirkungen der Herstellung von Outdoorbekleidung auf Mensch, Tier und Umwelt und leiste «Pionierarbeit in deren konsequenter Reduktion». Seit der Gründung im Jahr 2011 würden alle Rotauf-Kleider ausschliesslich in der Schweiz hergestellt, um faire Arbeitsbedingungen sicherzustellen und der Schweizer Textilindustrie mit «innovativen Produkten und zeitgemässer Kommunikation zu neuem Schwung zu verhelfen».

2016 habe Rotauf als eine von nur drei Outdoor-Marken das Greenpeace Detox Commitment unterzeichnet und damit gemäss Mitteilung seinen Anspruch bekräftigt, Outdoorbekleidung ohne den Einsatz von giftigen Chemikalien herzustellen. Der Outdoor-Ausrüster verwende zudem ausschliesslich umweltfreundliche und möglichst lokale Materialien, viele davon Eigenentwicklungen. Ein weiterer wichtiger Grundsatz des Design- und Entwicklungs-Teams sei die Reduktion aller Produkte aufs Wesentliche. Mit der Nacktwander-Kollektion sei Rotauf diesen Weg nun «konsequent zu Ende gegangen», wie es weiter heisst. (pd/tim)



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