21.07.2017

Japan Tobacco International

Weder Schall noch Rauch

Tabakfirmen müssen in der Vermarktung immer kreativere Wege suchen: JTI lancierte am Freitag ein neuartiges Tabakdampfprodukt. Die Journalisten hoben ab – im wahrsten Sinne des Wortes.
Japan Tobacco International: Weder Schall noch Rauch
Journalisten liessen sich das neue Tabakdampfprodukt «Ploom Tech» an der Medienkonferenz erklären und testeten es gleich selbst aus. (Bilder: Christian Beck)

Seit der Erfindung der E-Zigarette, mit der nicht geraucht, sondern ein Liquid gedampft wird, ist die Tabakindustrie stark in Bewegung geraten. Verschiedene Produzenten reagierten mit eigenen Tabakheizsystemen, um die Raucher weiterhin bei der Stange zu halten.

Das internationale Unternehmen JTI (Japan Tobacco International), unter anderem Inhaberin von Winston, geht nun neue Wege. Am Freitag wurde in Dübendorf das Tabakdampfprodukt «Ploom Tech» präsentiert. Diese neue Hybridtechnologie erwärmt Tabak mittels Dampf auf nur etwa 30 Grad. Das Verfahren funktioniert ohne Verbrennung. Die Konsumenten dampfen also Tabak – ohne Rauch und Asche.

«Die innovative Technologie vereint das Beste von Tabak und E-Zigaretten und ergänzt unser Portfolio um ein innovatives Konzept», sagte Yasuhiro Nakajima, Vice President von Emerging Products bei JTI, simultanübersetzt von einer Dame in einer Kabine. «Die Technologie hinter ‹Ploom Tech› hat das Potenzial, die Gesundheitsrisiken beim Rauchen zu verringern, ohne auf den vollen Geschmack der Tabakmischung verzichten zu müssen.» Dieses Produkt unterscheide sich von anderen Konkurrenzprodukten sehr stark.

«Wir freuen uns, das erste Land ausserhalb Japans zu sein, das ‹Ploom Tech› einführt», so John Aurlund, General Manager Schweiz bei JTI, an der Medienkonferenz im Air Force Center. An 1500 Verkaufsstellen in der Schweiz (Coop, Coop Pronto und Valora) ist «Ploom Tech» ab sofort erhältlich – in zwei Geschmacksrichtungen. Im August startet die Kommunikationskampagne von Y&R. Interessant wird die rechtliche Diskussion sein: Darf man künftig in Restaurants, Sportstätten oder Flugzeugen Tabak dampfen?

Die rund 25 anwesenden Journalisten, selbst Nichtraucher, liessen es sich nicht nehmen, das mit Tabak-Kapseln gefüllte Gerät gleich zu testen. Die Medienschaffenden hoben so ab in andere Sphären. Dies lag jedoch weniger am Tabakgenuss, sondern vielmehr am anschliessenden Rundflug mit einer Ju-52, weit unterhalb der Schallgrenze. (cbe)


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KOMMENTARE

Armin Eyholzer
06.06.2018 13:05 Uhr
also im Moment ist das einzige Produkt, was ich selber einfach super finde, es ist einfach zu bedienen und bequem einfach top. Was mich ein wenig stört ist der Preis für fünf Nachfüllungen, bei fast 8 Franken, es ginge sicher auch weniger, es ist eine tolle Sache, und ich brauche es regelmässig bis jetzt, also bitte Preiss senken, ansonsten ein Top Gerät, gibt momentan nichts besseres auf dem Markt. !!!!!!!!!!
Tom Bellier
22.07.2017 12:28 Uhr
Schöne Publireportage.
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