Auf den neuen Banknoten sollen keine Porträts mehr von prominenten Persönlichkeiten abgebildet sein. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) will mit der neuen Banknotenserie das Bild einer weltoffenen Schweiz vermitteln.
Die Schweiz solle als Begegnungsstätte für die Welt dargestellt werden, teilte die SNB am Mittwoch mit. Im Zentrum sollen nicht mehr einzelne Erfindungen oder Leistungen stehen, sondern eine grundsätzliche Haltung und deren Ausstrahlung. Darzustellen seien sechs Themen, teilte die SNB weiter mit. Die Aktivitäten des Verhandelns und Austauschens, des Lehrens und Forschens, des Helfens und Vermittelns, des Geniessens und Erholens, des Schaffens und des Gestaltens und des Entscheidens und Durchführens. Die SNB hat zwölf Grafiker dazu eingeladen, bis Ende Oktober Vorschläge für die neue Serie einzureichen. Diese Arbeiten werden von einer Jury unter der Leitung des Kunsthistorikers Jean-Christophe Ammann beurteilt und prämiert.

