Im Vorjahr hatte allerdings der Verkauf einer Liegenschaft in Basel zu Buche geschlagen. Um diesen Sondereffekt bereinigt, stieg der Gewinn der APG um 1,7 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz schrumpfte um 2,9 Prozent auf 146 Millionen Franken. Die Verkaufserlöse im Inland sanken um 3 und im Ausland um 0,6 Prozent. Serbien ist der letzte verbliebene Auslandsmarkt und steuerte 6,2 Millionen Franken zum Umsatz bei.
Der Betriebsgewinn (EBIT) nahm um 42,5 Prozent auf 30,1 Millionen Franken ab. Den Liegenschaftsverkauf in der Vorjahresperiode herausgerechnet resultierte noch ein Minus von 1,1 Prozent.
Im Aktionärsbrief bewerten Verwaltungsrat und Management den Geschäftsverlauf im ersten Semester als positiv. Der Umsatzrückgang sei auf nicht verlängerte Verträge mit den Städten Genf und Luzern sowie den Verkehrsbetrieben Zürich zurückzuführen. Gegen den Genfer Vergabeentscheid hat APG Rekurs eingereicht.
Dank Sparanstrengungen und anderen Massnahmen blieb die Profitabilität erhalten und der bereinigte Gewinn stieg, wie es in dem Schreiben heisst. (sda/tim)

