Die Schweizer Hoteliers fordern umfassende Liberalisierungen, damit die Branche wettbewerbsfähig bleiben könne. So sollen nur noch international wettbewerbsfähige Destinationen Gelder für die Tourismuspromotion erhalten.
Die Werbung im Tourismus müsse auf konkurrenzfähige Destinationen und nicht auf politische Grenzen ausgerichtet werden, sagte Guglielmo L. Brentel, Präsident des Dachverbands hotelleriesuisse, am Dienstag in Bern bei der Präsentation der politischen Jahresziele des Verbands.
Maximal 20 bis 25 solcher Destinationen müssten -- auch grenzüberschreitend -- vermarktet werden. Alle anderen Ferienorte müssten sich selber finanzieren. Auch sollen sich alle Branchen, die vom Tourismus profitieren, finanziell an der Tourismuswerbung beteiligen.

