Schweizerinnen und Schweizer geben im Schnitt rund 550 Franken für Weihnachtsgeschenke aus. Gemäss der Online-Umfrage von IHA-GfK zum Thema Weihnachten werden in der Regel zwischen 7 und 8 Geschenke eingekauft, für die man einen Durchschnittspreis von 77 Franken bezahlt.
Die teuersten Geschenke werden in der Altersklasse von 50 bis 74 Jahren gekauft. Da sind Durchschnittsbeträge von fast 100 Franken usus und man macht um die 7 Geschenke. Die mittlere Altersklasse beschafft im Schnitt ein Geschenk mehr, gibt aber etwas weniger, nämlich je zwischen 70 und 80 Franken dafür aus. Die Jungen zwischen 15 und 29 Jahren machen wie die Älteren rund 7 Geschenke, der Durchschnittspreis liegt zwischen 50 und 60 Franken. Zwischen Männern und Frauen gibt es kaum Unterschiede bezüglich Ausgaben
Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Geschenkfreudigkeit ganz leicht gesunken. Über 60 Prozent geben an, gleich viel auszugeben, 25 Prozent sprechen von weniger und knapp 10 Prozent von mehr. Es ist primär die Familie, die beschenkt wird, vorab die Eltern, der Partner, eigene Kinder und Geschwister. 37 Prozent der Befragten beschenken auch noch Freunde und 7 Prozent geben an, auch Hilfswerke zu berücksichtigen.
Der traditionelle Weihnachtsbaum ist kein zwingendes Must mehr. Zwar gehört ein Baum für fast 70 Prozent der Befragten schon dazu, 17 Prozent davon kaufen aber bereits einen künstlichen und jeder Dritte verzichtet ganz darauf. Die künstliche Variante wird vor allem in der Westschweiz gesucht (33 Prozent). Zudem werden die romantischen Kerzen immer öfters durch die praktischen und auch weniger gefährlichen elektrischen Lichterketten ersetzt. Farblich dominieren rot, silber und gold.

