Der Online-Handel setzt seinen Höheflug weiter fort. Ungeachtet der Finanzmarktkrise gaben die Deutschen rund 19,3 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen im Internet aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent. Gleichzeitig ist die Zahl der Online-Käufer seit dem vergangenen Jahr von 29,37 auf 31,44 Millionen. Dies hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) bekannt gegeben.
"Bewegtbilder und Internet-Fernsehen stellen Produkte auf ganz neue Art und Weise dar", begründet Thomas Lipke, Vorsitzender des Ausschusses E-Commerce im bhv, die gute Entwicklung. Vor allem sogenannter "Social Commerce", eine Form des Online-Handels, bei der die aktive Beteiligung der Kunden und die persönliche Beziehung der Kunden untereinander im Vordergrund stehen, werde immer wichtiger. "Die Menschen möchten durch Empfehlungen oder Kommentare die Meinungen anderer Käufer in ihre Kaufentscheidung einbeziehen können", erklärt Lipke. (pte)

