12.08.2026

Nüssli

Zusammenschluss mit der deutschen EPS

Die beiden Unternehmen für temporäre Eventinfrastruktur bündeln ihr Angebot unter einem gemeinsamen Dach.
Nüssli: Zusammenschluss mit der deutschen EPS
Okan Tombulca, Inhaber EPS Nüssli Holding mit Group CEO Andy Böckli. (Bild: zVg)

Die Unternehmen EPS und Nüssli haben sich zusammengeschlossen. Aus der Fusion entsteht ein europäisch verankerter, weltweit tätiger Anbieter für temporäre Eventinfrastruktur, der das gesamte Leistungsspektrum von Rasen- und Bodenschutzsystemen über Crowd Control bis zu Bühnen, Tribünen und temporären Stadien abdeckt, heisst es in einer Mitteilung von Mittwoch. Die neue Gruppe beschäftigt 820 Mitarbeitende an 50 Standorten. Group CEO ist Andy Böckli, bisheriger CEO der Nüssli Gruppe. Am Markt treten beide Unternehmen weiterhin unter ihren bisherigen Namen und mit ihren bestehenden Hauptsitzen in München und Hüttwilen (TG) auf.

Der Zusammenschluss folgt auf eine Restrukturierung bei der Nüssli Gruppe. 2017 war ein Investorenkonsortium unter Führung von Helvetica Capital bei Nüssli wegen einer «Sondersituation» eingestiegen, wie es in der Mitteilung heisst. Mit der Restrukturierung konnte «die Grundlage für nachhaltiges, profitables Wachstum» gelegt werden.

EPS wurde vor 30 Jahren gegründet, ist auf Rasen- und Bodenschutzsysteme sowie Crowd Control spezialisiert und beschäftigt nach eigenen Angaben 350 Mitarbeitende an 29 Standorten; das Unternehmen betreue jährlich rund 5000 Veranstaltungen, mit Schwerpunkten in Europa, Nordamerika, Brasilien und Australien. Nüssli wiederum realisiert seit 85 Jahren temporäre Tribünen, Stadien, Bühnen und Spezialbauten. Die Schweizer Gruppe zählt 470 Mitarbeitende an 21 Standorten und setzt jährlich rund 1500 Projekte um, mit Schwerpunkt in der Schweiz sowie in Mittel- und Südeuropa.

Zu den Kunden der neuen Gruppe zählen laut Mitteilung unter anderem Live Nation, das WEF, AEG Live, das IOC, FKP Scorpio, die Formel 1, die ATP-Tour, der Ski-Weltcup, der Ryder Cup sowie Red Bull. Auch Veranstalter internationaler Tourneen, Teilnehmer von Weltausstellungen und Festivals wie Coachella, Tomorrowland und EDC würden zum Kundenkreis gehören. (pd/spo)


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