Seit wenigen Tagen führen die Links zu zwei Artikeln von «20 Minuten» ins Leere. Sie betreffen einen mutmasslichen Betrugsfall in der Ostschweiz. Im Juli dieses Sommers ist der Redaktionsleiter in der Ostschweiz, Urs Ellenberger, für den Inhalt der Artikel strafrechtlich wegen übler Nachrede verurteilt worden.
Er habe einen anderen eines unehrenhaften Verhaltens beschuldigt und diese Beschuldigungen weiterverbreitet, ist im Strafbefehl, welcher persoenlich.com vorliegt, zu lesen. Und: Schliesslich beweise der Journalist nicht, dass die vorgebrachten Äusserungen der Wahrheit entsprechen.
Nach der Veruteilung hat «20 Minuten» die Beiträge nun gelöscht. Dennoch steht Tamedia hinter ihrem Mitarbeiter. «Die Zeitung hat mit Blick auf das öffentliche Interesse über den Fall berichtet», sagt Sprecherin Nicole Bänninger dazu. Man nehme das Urteil aber zur Kenntnis. (wid)

