Die Billag hat letztes Jahr über 2000 Schwarzseher angezeigt. Das sind 300 mehr als im vorletzten Jahr. Vor allem der Radioempfang via Computer und Smartphone und der konventionelle Fernsehempfang machten Anzeigen nötig, schreibt «Watson». Ob dies an der vermehrten Nutzung von mobilen Geräten liege, konnte Billag-Sprecher Jonny Kopp gegenüber dem Online-Magazin nicht beurteilen.

Die Billag, die Schweizerische Erhebungsstelle für Radio- und Fernsehgebühren, erstattet die Anzeigen wegen «Verdachts einer Widerhandlung gegen die Meldepflicht» jeweils beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Dieses leitet gegebenenfalls Verfahren ein und büsst die Betroffenen. Die Bussen können sich laut «Watson» auf bis zu 5000 Franken belaufen. (sg)
Grafik: Billag

