27.06.2017

RTR

30-jähriger Dirigent wird Chefredaktor

Der SRG-Verwaltungsrat hat Flavio Bundi an die Spitze vom rätoromanischen Radio und Fernsehen gewählt.

Das rätoromanische Radio und Fernsehen (RTR) hat einen neuen Chefredaktor. Der Verwaltungsrat der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG wählte den 30-jährigen Musiker, Dirigenten und ehemaligen Papstgardisten Flavio Bundi an die Spitze der RTR-Redaktion.

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Flavio Bundi wird die Radio-, TV- und Online-Angebote des öffentlichen Medienhauses der rätoromanischen Schweiz verantworten, wie RTR am Dienstag mitteilte. Bundi tritt am 1. November die Nachfolge von Gian Ramming an, welcher die Redaktion seit 2009 leitet. Der 58-jährige Ramming übernimmt innerhalb des Unternehmens die Leitung der neuen Abteilung Entwicklung, die sich mit der Weiterentwicklung des Unternehmens befasst.

Der Bündner Oberländer Bundi ist in Graubünden vor allem aufgrund seiner Tätigkeit als Komponist und Dirigent bekannt. Als Journalist ist er ein wenig beschriebenes Blatt. Während seines Studiums von Germanistik, Politik- und Sozialwissenschaft arbeitete der Ilanzer als freier Mitarbeiter der Regionalzeitung «Bündner Tagblatt». Zudem war er während vier Jahren in der Päpstlichen Schweizergarde in Rom auch als Medienverantwortlicher und als Personalchef tätig.

Bereicherung für rätoromanisches Medienhaus

Bundi habe «Erfahrung darin, komplexe politische Themen einem breiten Publikum zugänglich zu machen», wird in der Mitteilung der Präsident der SRG.R, Oscar Knapp zitiert. Er kenne sich in der Bündner Kulturszene aus und werde mit seiner frischen und engagierten Art das rätoromanische Medienhaus bereichern.

Erfreut über die Wahl ist RTR-Direktorin Ladina Heimgartner. Als passionierter Musiker und Dirigent verstehe es Bundi, konstruktiv mit Harmonien aber auch mit Dissonanzen umzugehen, wird die RTR-Chefin zitiert. Das sei für einen leitenden Medienschaffenden eine wichtige Eigenschaft. (sda/wid)


Hintergründe dazu lesen, resp. hören Sie in einem Interview mit «Radio SRF News». 


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