Das Schweizer Fernsehen hat sich in einem aussergerichtlichen Vergleich dazu verpflichtet, der Privatschule GSBA (Graduate School of Business Administration) Werbezeit im Wert von 400'000 Franken zur Verfügung zu stellen. Ausserdem wird "Kassensturz"-Moderator Ueli Schmezer in einer der nächsten Sendungen eine Entschuldigung zum Fall verlesen müssen.
Die Strafe ist Folge eines Rechtsstreits, bei dem es um einen Beitrag des "Kassensturz" über Managementkurse ging. In der Sendung vom 11. Januar 2005 wurden über die GSBA kritische Aussagen gemacht. Der Schule wurde dabei nicht die Gelegenheit gegeben, im Beitrag zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Dadurch entstand ihr gemäss eigenen Aussagen ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden.
Das Bundesgericht ist zur Ansicht gelangt, dass der Beitrag die journalistische Fairness verletzt hat, da der Standpunkt des Betroffenen nicht angemessen zum Ausdruck gebracht wurde. Zudem wurde kritisiert, dass im Beitrag Experten auftraten, die einem Konkurrenzprogramm der Uni Zürich zur GSBA nahe standen.

