Am vergangenen Freitag ist die Anmeldefrist für das Pfahlbau-TV-Projekt des Schweizer Fernsehens abgelaufen. Laut Angaben der SonntagsZeitung sind rund 700 Anmeldungen eingegangen. Dies seien dreimal mehr als für die Gotthelf-Sendung "Sahlenweidli", erklärt Thomas Schäppi, Leiter der Sendung "Schweiz aktuell". Beim neuen Format will das Schweizer Fernsehen eng mit dem deutschen Sender SWR zusammenarbeiten.
Acht bis zehn Personen sollen im Sommer während gut drei Wochen in einer kleinen Pfahlbausiedlung im Kanton Thurgau leben und arbeiten. Zwei davon sollen laut SonntagsZeitung während zehn bis zwölf Tagen einen Fussmarsch zum Oberalpstein und wieder zurück unternehmen, um in der dortigen Steinzeit-Mine Kupfer zu besorgen. Das Auswahlprozedere findet im März statt. Zuerst sollen Familien, dann Einzelpersonen ausgewählt werden.

