04.01.2007

Beobachter

80 Jahre stark für seine Leser

Traditionsblatt feiert 80-jähriges Bestehen mit Jubiläumsnummer.

Der Beobachter feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Zum Start ins Jubiläumsjahr hat die Zeitschrift die Titelgeschichte "Stark für die Schwachen" realisiert, welche der Leserschaft die bewegte Geschichte des Beobachters näher bringt. Das Traditionsblatt, das auch heute zu den auflagenstärksten und finanziell erfolgreichsten Zeitschriftentiteln des Landes gehört, will seiner Linie auch in Zukunft treu bleiben und weiterhin vor allem seinen Lesern verpflichtet bleiben -- und nicht den Geldgebern und Eigentümern, wie Chefredaktor Balz Hosang im Editorial der Jubiläumsnummer schreibt.

Gegründet wurde der Beobachter 1926 durch den Unternehmer Max Ras. Die anfangs kostenlose Monatszeitschrift, die in alle Schweizer Haushaltungen gestreut wird, spürt rasch die Feindschaft der etablierten Schweizer Verleger. Bereits nach der Auslieferung der ersten Nummer herrscht in der Schweiz ein "Zeitungskrieg". Die Verleger speien Gift und Galle und erwirken 1928 schliesslich eine eigentliche "Lex Beobachter", der die lebensnotwendige Vergünstigung der Zeitungstransportkosten für Gratiszeitungen aufhebt. Ein Jahr später erscheint der Beobachter als Abonnentenzeitung, bereits nach zwei Jahren zählt er 400'000 zahlende Abonnenten. Der kämpferische Charakter des Beobachters, der ihn in den Anfangsjahren so stark gemacht hat, bleibt bis heute sein Markenzeichen. Mit grossem sozialen Engagement kämpft die Zeitschrift für die Schwachen der Gesellschaft. Neben der Redaktion betreibt der Beobachter heute ein Beratungszentrum, bei dem sich Abonnenten Auskünfte und praktischen Rat zu privaten Rechts-, Geld- und Lebensproblemen des Alltags einholen können.


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