31.08.2010

"Tele Ostschweiz"

Ausserrhoder Regierung erwartet Verbesserungen

TV-Berichterstattung über Appenzell Ausserrhoden wird als mangelhaft empfunden.

Am 11. März 2010 hat Kantonsrat Christian Meng (SVP) im Kantonsrat von Appenzell Ausserrhoden eine schriftliche Anfrage betreffend Medienvielfalt gemacht. Konkret fragte er die Regierung: "Akzeptiert die Regierung des Kantons ARh, dass Tele Ostschweiz im Rahmen der provisorischen Konzession Fr. 1.7 Mio. Gebührenanteile pro Jahr erhält, ohne dass die Erfüllung des Leistungsauftrages auch dem Kanton Appenzell Ausserrhoden zu Gute kommt und damit einzig der Deckung der Verluste der Tagblatt-Medien und des Mutterhauses NZZ dient?"

Die Antwort wurde nun durch die Regierung abgegeben. Aus der Beantwortung geht hervor, dass die Regierung nicht zufrieden ist mit der Berichterstattung von Tele Ostschweiz (TVO) in ihren Kanton. Die Regierung, die vor ihrer Antwort offenbar auch André Moesch, Leiter elektronische Medien der Tagblatt-Medien, angehört hatte, äusserte zunächst Verständnis für die schwierige wirtschaftliche Situation, in der sich wohl auch TVO befinde. Der Regierungsrat hält aber fest, dass TVO beziehungsweise die Tagblatt-Medien "(noch) nicht alle Massnahmen, die sie im Rahmen des TV-Konzessionsverfahrens zugesichert hat", umgesetzt habe. Er erwarte deshalb, dass "die versprochenen Verbesserungen in der Berichterstattung über und aus Appenzell Ausserrhoden nun umgesetzt werden."

Immerhin gebe die Mitte August gestartete Programmrevision von TVO ("persoench.licom" berichtete) "zu Hoffnungen Anlass, dass sich der Neustart nicht alleine auf die visuelle Erscheinung und die Einführung neuer Programmgefässe beschränkt, sondern auch die Inhalte betrifft."


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