08.01.2024

Radio & Fernsehen

Bald ist klar, wer die Konzessionen erhält

Am kommenden Donnerstag teilt die Bakom-Spitze mit, welche Lokalradios und Regionalfernsehen in den nächsten zehn Jahren mit Geld aus der Medienabgabe und Service-public-Auftrag (weiter)senden dürfen.

Das Warten hat ein Ende. Nachdem der ursprünglich für Ende 2023 erwartete Entscheid verschoben worden war (persoenlich.com berichtete), ist es am kommenden Donnerstag so weit. Bakom-Direktor Bernard Maissen und Vizedirektorin Susanne Marxer werden dann bekannt geben, welche Radio- und TV-Sender für die kommenden zehn Jahre eine Konzession und Geld aus der Medienabgabe erhalten. Das geht aus der Einladung zu einer Medienkonferenz hervor.

Elf Regionen mit Konkurrenzbewerbungen

Für die 38 Konzessionen haben sich 51 Unternehmen beworben. In elf Regionen gibt es Konkurrenzbewerbungen, wo entweder die bisherigen Konzessionsinhaber oder die neuen Interessenten leer ausgehen werden. So sind etwa die TV-Konzessionen in den Regionen Bern und Ostschweiz umstritten wie auch die Radio-Konzession in der Südostschweiz. In den übrigen Sendegebieten dürfen die bisherigen Konzessionsinhaber mit dem Zuschlag rechnen.

Insgesamt vergibt der Bund rund eine halbe Milliarde Schweizer Franken aus der Medienabgabe, damit die konzessionierten Sender zwischen 2025 und 2034 einen Service-public-Auftrag erfüllen können. (nil)


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