06.02.2007

Presserat

Berichte über Masoni-Stiftung waren korrekt

Privatsphäre von Staatsrätin Marina Masoni nicht berührt.

Die Tageszeitung LaRegioneTicino hat korrekt gehandelt, als sie Daten zur Familienstiftung Villalta dell'Argine der Familie Masoni publizierte. Laut Presserat bestand ein öffentliches Interesse an Informationen.

Die Publikation von Bilanz und Erfolgsrechnung der Stiftung habe nicht die Privatsphäre im engeren Sinne, sondern die geschäftliche Sphäre berührt. Zudem habe es einen Bezug zur politischen Tätigkeit von Staatsrätin Marina Masoni (FDP) gegeben, teilte der Presserat am Dienstag in einem Communiqué mit. Das linksliberale Blatt hatte im Februar 2006 im Zusammenhang mit der Steueraffäre, die im Südkanton zu zahlreichen Diskussionen Anlass gegeben hatte, Details zur Familienstiftung der Masonis publiziert.


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