20.01.2026

Ringier

Blick stellt Jugendprojekt Soda ein

Nach sechseinhalb Jahren integriert der Titel sein Jugendformat in die eigene Social-Media-Strategie. Grund sind zunehmende Überschneidungen zwischen den beiden Angeboten, wie es bei Blick heisst.

Blick beendet sein Jugendformat Soda nach sechseinhalb Jahren. Dies gab Soda auf den sozialen Medien bekannt. Die ursprünglich als eigenständige Marke lancierte Plattform zur Ansprache eines jüngeren Publikums wird in die Social-Media-Strategie von Blick integriert, so Mediensprecher Daniel Riedel auf Anfrage.


Grund für die Einstellung sind laut Riedel zunehmende Überschneidungen zwischen Soda und den eigenen Social-Media-Kanälen von Blick. «In den vergangenen Jahren hat sich die Gesamtstrategie von Blick, insbesondere im Bereich Social Media, deutlich weiterentwickelt», erklärt Riedel. Heute gebe es kaum noch Unterschiede zwischen Beiträgen für Soda oder für Blick.

Die Strategie, jüngere Zielgruppen direkt über die eigenen Kanäle anzusprechen, zeige Erfolg: Seit dem Jahr 2025 sei Blick auf allen Social-Media-Plattformen – TikTok, Instagram und Facebook – bei Views pro Video und Interaktionen die Nummer 1 unter den Schweizer Newstiteln, so Riedel.

Zuletzt waren zwei Personen als Soda-Hosts tätig. Severin Pfeffer entschied sich im Herbst 2025 für eine neue berufliche Herausforderung. Debora Baumann wechselt ins Social-Media-Team von Blick. Der erste Post auf Soda wurde von der damals 19-jährigen Yaël Meier abgesetzt:


Im vierten Quartal 2025 erreichten die Soda-Posts durchschnittlich 21'000 User.


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