Bundespräsidentin Doris Leuthard hätte am Verlegerkongress in Pontresina eine Ansprache halten sollen. Aber der hohe Gast erschien nicht. Nebel im Mittelland, der Helikopter habe nicht fliegen können, hiess es als Begründung. Die Verleger wollten improvisieren und die Bundespräsidentin via Videobotschaft zur Versammlung sprechen lassen. Doch auch daraus wurde nichts. In Bundesbern habe man ausrichten lassen, dass die Bundespräsidentin nicht gerne vor einer Leinwand spreche.
Sie ziehe es vor, sich direkt ans Publikum zu wenden, erklärte Urs F. Meyer, Geschäftsführer des Verbandes Schweizer Medien, auf Anfrage. Laut Meyer hat dieser "Nicht-Auftritt" der Bundespräsidentin im Verband für einige Irritation gesorgt. Nun trifft sich die Verbandsspitze nächste Woche mit der Bundespräsidentin in Bern zum Gespräch. Die Medienvertreter wollen Leuthard bei dieser Gelegenheit ihre Anliegen unterbreiten. (sda)

