Tele Ostschweiz behält die provisorische Konzession für Regional-TV. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde von Konkurrent Tele Säntis abgewiesen und damit den Zwischenentscheid des UVEK bestätigt. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hatte die regionale TV-Konzession 2008 an Tele Ostschweiz vergeben. Das Bundesverwaltungsgericht hiess dann allerdings im vergangenen Dezember die Beschwerde von Tele Säntis gut und forderte vom UVEK einen Neuentscheid.
Da mit diesem nicht vor 2011 zu rechnen ist, entschloss sich das UVEK zur Vergabe einer Übergangskonzession, die es Tele Ostschweiz erteilte. Tele Säntis gelangte dagegen erneut ans Bundesverwaltungsgericht, das die Beschwerde nun abgewiesen hat. Laut den Richtern in Bern ist mit dem UVEK davon auszugehen, dass durch die Vergabe der Übergangskonzession an Tele Ostschweiz das öffentliche Interesse an der Aufrechterhaltung des regionalen Service public besser sichergestellt ist. (sda)

