11.10.2016

Tsüri.ch

Crowdfunding geht in den Schlussspurt

Innert zwei Wochen haben über 300 Personen dem Online-Stadtmagazin rund 19'000 Franken zugesichert. Das gesteckte Ziel von 500 Unterstützern ist damit noch nicht erreicht.
Tsüri.ch: Crowdfunding geht in den Schlussspurt
Der Crowdfunding-Aufruf für Tsüri.ch sieht aus wie aus dem echten TeleZüri-Newsstudio, wurde jedoch vor einem Greenscreen gedreht. Echt sind jedoch die Darsteller, alles Mitglieder der Tsüri-Redaktion. (Bild: Screenshot)

Das Stadtmagazin Tsüri.ch startete Ende September mit einer dreiwöchigen Crowdfunding-Kampagne. Ziel ist es, innerhalb dieser Frist 500 Unterstützer zu sammeln und so das Bestehen des Stadtmagazins zu sichern (persoenlich.com berichtete).

Mittlerweile wurden über 19'000 Franken an Spendengeldern zugesichert. «Diese grossartige Unterstützung freut uns natürlich sehr. Wir haben uns in den letzten Wochen die Beine ausgerissen, um Tsüri zum Fliegen zu bringen», sagt Chefredaktor Simon Jacoby auf Anfrage von persoenlich.com.

Noch eine Woche bleibt

315 Personen (Stand Dienstagnachmittag) haben bislang auf der Crowdfunding-Seite mitgemacht. Jacoby ist zuversichtlich, dass das von Tsüri.ch gesteckte Ziel von 500 Unterstützern noch erreicht wird: «Wir sind überzeugt, dass in der Stadt Zürich mehr als 500 Personen leben, die jungen Journalismus mittragen wollen.»

Nun geht es in den Schlussspurt, die letzte Woche des Crowdfundings ist angelaufen. «Wir versuchen nochmals alle Interessierten zu motivieren, uns zu unterstützen. Wir haben noch ein paar Aktionen geplant», so Jacoby weiter.

Das bisher gesammelte Geld kommt der Redaktion übrigens auch dann zugute, wenn die 500 Unterstützer nicht erreicht werden. Trotzdem wäre Jacoby enttäuscht: «Das wäre natürlich schade, weil wir dann unser selbst gestecktes Ziel nicht erreicht hätten. Doch es geht sowieso weiter, unser Weg ist noch lange nicht zu Ende. Warten wir ab, wir werden es schaffen.» (cbe)

 

 

 


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KOMMENTARE

Max Mann
12.10.2016 06:56 Uhr
Junger Journalisum?`Sorry, aber was diese bande von linksgestrttickten Möchtegern-Investigativ-Rechercheuren da abliefert, spottet jeder Beschreibung. Die brauchen so eine Plattform, weil keine normale Redaktion die auch nur einen Tag lang arbeiten lassen würde. Eine buntze Anreihung von Thesen-Stories, die sie sich durch Recherche nicht kaputt machern lassen. Grauenvoller >Auswuchs des Digital-Zeitalters!
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