05.11.2025

SRG-Initiative

Das Stimmvolk entscheidet im März

Die Initiantinnen und Initianten fordern eine Reduktion der Abgabe für Radio und Fernsehen auf 200 Franken und die Befreiung von Unternehmen. Die Haushaltsabgabe wurde zwar bereits auf 300 Franken reduziert – doch das genügt den Initianten nicht.
SRG-Initiative: Das Stimmvolk entscheidet im März
Die Schweizer Stimmbevölkerung wird sich am 8. März zu vier Vorlagen äussern – darunter die SRG-Initiative zur Reduktion der Radio- und TV-Abgabe. (Bild: Keystone/Christian Beutler)

Die Schweizer Stimmbevölkerung wird sich am 8. März gleich zu vier Vorlagen äussern können. Darunter sind mit der Individualbesteuerung und der SRG-Initiative zwei gewichtige Dossiers.

Der Bundesrat hat beschlossen, alle vier abstimmungsreifen Vorlagen gleichzeitig an die Urne zu bringen, wie er am Mittwoch mitteilte. Neben der Steuerreform und der Finanzierung der SRG geht es im Frühjahr 2026 um die Bargeld-Initiative und deren direkten Gegenentwurf sowie um die Klimafonds-Initiative von SP und Grünen.

Bei der Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)», der sogenannten «Halbierungsinitiative», geht es darum, die Gebühren für Radio und Fernsehen von aktuell 335 auf 200 Franken pro Jahr zu senken. Zudem sollen Unternehmen ganz von der Abgabe befreit werden.

Der Bundesrat war den Initianten bereits im vergangenen Jahr entgegengekommen. Er beschloss, die Haushaltsabgabe auf dem Verordnungsweg auf 300 Franken pro Jahr zu senken (persoenlich.com berichtete). Die Initiative wurde von SVP-Kreisen initiiert. (sda/cbe)


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