Die deutsche Bundesliga ist ab sofort wieder live auf dem Pay-TV-Angebot von Premiere sehen. Der Bezahlsender hat am Donnerstag eine Kooperation mit seinem Konkurrenten Arena präsentiert, die es ermöglicht, das Live-Programm von Arena bereits ab Freitag in ganz Deutschland über Satellit zu verbreiten. Im Gegenzug für die Verbreitungs-, Vermarktungs- und Lizenzrechte gibt Premiere 16,4 Mio. neue Aktien an Arena aus.
Zusätzlich wurde auch die Reichweite im Kabel gesteigert: In 14 Bundesländern bietet Premiere Bundesliga-live auf arena weiteren 2.2 Mio. Kunden kleinerer Netzbetreiber direkt an. Premiere vergrössert somit nach eigenen Angaben sein Bundesliga-Vermarktungspotenzial auf über 30 Mio. Haushalte in Deutschland.
Gleichzeitig präsentierte Premiere auch die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006. Dabei musste der Münchner Pay-TV-Sender einen Rückgang des Gewinns und der Abonnenten verzeichnen. Das EBITDA sank von 137.5 Mio. Euro im Vorjahr auf 47.9 Mio. Euro. Nach Abschreibungen erzielte Premiere einen Verlust von 40.7 Mio. Euro. Der Umsatz gab um knapp zwei Prozent nach auf 1.06 Mrd. Euro. Die Zahl der Abonnenten betrug zum Ende des Jahres 2006 3.41 Mio. und ging damit um 156'464 zurück.

