Für einmal nicht in Zürich, sondern in Winterthur fand am Freitag die Verleihung des TELE-Preises statt. Die Sorge der Tele-Redaktion, dass manch ein Film- oder Fernsehprominenter den Weg von der Medienmetropole Zürich nach Winterthur nicht finden würde, erwies sich dabei als unbegründet: Fast die ganze Prominenz der Schweizer Film- und Fernsehwelt fand sich am Freitag Abend im Casinotheater Winterthur ein. 350 Gäste feierten bis weit in die Nacht hinein.
Einzig Michélle Hunziker, die mit Ursula Andress an deren 70. Geburtstag weilte, und Sandra Studer, die in Athen für SF1 den "Eurovision Song Contest" moderierte, entschuldigten sich per Videobotschaft. Beide bedauerten, dass sie an der wichtigsten Schweizer TVPreisverleihung nicht dabei sein konnten. Mit der Wahl des Standorts für die Gala hatten die Absagen indes herzlich wenig zu tun.
Der TELE-Fernsehpreis ging dieses Jahr an die Redaktion der Sendereihe "Reporter" von SF1, deren vielschichtige Reportagen - zur Hauptsache Eigenproduktionen - in der Laudatio vom ehemaligen Fernseh-Korrespondenten Hans Peter Stalder geehrt wurden.
Mit dem TELE-Filmpreis wurde der Schweizer Regisseur Michael Steiner für seine erfolgreichen Filme "Grounding" und "Mein Name ist Eugen" ausgezeichnet. Schauspieler Mike Müller, der selbst in "Mein Name ist Eugen" mitgewirkt hat, würdigte den 36-jährigen Hergiswiler.
Die letztjährige Gewinnerin Anna Maier überreichte schliesslich den grossen TELE-Publikumspreis an Sven Epiney. Der Moderator von "al dente" und "5gegen5" wurde von den TELE-Leserinnen und -Lesern zum beliebtesten TV-Moderator gewählt. Neben Sven Epiney waren für den Publikumspreis auch Christine Maier, Roman Kilchsperger, und Ueli Schmezer von der TELE-Redaktion nominiert worden.
TELE-Kolumnist und Fernseh-Moderator Frank Baumann ("Genial daneben") führte durch den Abend. Für die musikalische Note sorgte der Berliner Chansonnier Tim Fischer.
Wie die TV-Promis feierten zeigt "persoenlich.com" in einer Bildergalerie unter https://www.persoenlich.com/galerie/i_galerie.cfm

