Für einmal hat sich Deutschland mit vier Preisen beim Fernsehfestival Rose d'Or durchsetzen können -- dank der Sat.1-Soap "Verliebt in Berlin". Die meisten Goldenen Rosen kassierten aber wiederum die Briten. Die Schweiz ging leer aus.
Mit der Award Ceremony ist am Samstagabend das 46. Festival Rose d'Or im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) feierlich abgeschlossen worden. In insgesamt 22 Kategorien wurden Goldene Rosen verliehen. Dabei durfte sich der deutsche Sender Sat1 als Sieger feiern.
Die Goldene Rose für die beste Seifenoper ging an "Verliebt in Berlin" von Sat.1. Deren Hauptdarstellerin, Alexandra Neldel, konnte auch den Preis für die beste Soap Actress entgegennehmen. Auch der beste Sitcom Actor kommt aus dem Hause Sat.1: Bastian Pastewka in "Pastewka". Mit dem Soap-Pilot Award für "Alex FM" ging eine weitere Auszeichnung nach Deutschland.
Dennoch: Die meisten Rosen, nämlich neun, holte sich auch in diesem Jahr wieder Grossbritannien. So wurde dem Komiker Ricky Gervais die Ehrenrose für sein Lebenswerk überreicht. Ausserdem gewannen die Sendungen "The Apprentices" (Reality Show) und "Deal or no Deal" (Game Show) sowie die Künstler Stephen Fry, Jo Joyner und Ashley Jensen je eine Goldene Rose.
114 Sendungen nominiert
Insgesamt waren 114 Sendungen aus 35 Ländern für die Teilnahme am weltweit grössten Festival der Fernsehunterhaltung nominiert worden, davon allein 45 aus Grossbritannien. Die Schweiz brachte es auf vier Nominierungen (u.a. "Edelmais & Co.", "Yello"), ging aber bei den Goldenen Rosen leer aus.

