28.08.2006

SF

Dok-Film "Attentat von Zug" löst Parteiengezänk aus

Zuger Politiker befürchten Verfälschung des Wahlkampfs.

Am 21. September strahlt das Schweizer Fernsehen den Dok-Film "Das Attentat von Zug" aus ("persoenlich.com" berichtete). Bereits im Vorfeld löst der Film, der die blutigen Ereignisse vor fünf Jahren beleuchtet, in Zug beträchtlichen Wirbel aus, wie der SonntagsBlick berichtet. Einige Politiker kritisieren, dass jene Exponenten, die im kommenden Wahlkampf involviert sind, eine Plattform erhalten.

"Es ist der falsche Zeitpunkt für einen solchen Film", sagt etwa Nationalrat Gerhard Pfister, Präsident der CVP-Kantonspartei. Er sass während des Amoklaufs von Friedrich Leibacher im Kantonsratssaal, hätte es nach eigenen Angaben aber abgelehnt, im SF-Dokudrama mitzumachen. In die gleiche Richtung zielen die Aussagen vom Zuger FDP-Präsident Jost Windlin. Er findet, dass das Schweizer Fernsehen mit dem Zeitpunkt der Ausstrahlung "wenig Fingerspitzengefühl" zeige.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen
Neue Podcast-Folge: Jetzt reinhören