11.04.2006

Studie

"Download-to-own" als Erfolgsformel

Neue Studie zum Digital-Rights-Management.

Seit es möglich ist, über das Internet oder mobile Plattformen Videoinhalte zu vermarkten, sucht die Film- und Fernsehindustrie nach geeigneten Geschäftsmodellen. Einen wesentlichen Faktor stellt dabei der Kopierschutz dar. Die aktuelle Studie Digital Rights Management and New Entertainment Business Models von Screen Digest, Goldmedia und Rightscom zeigt, dass sogenannte "Download-to-own-Modelle" (das Downloaden und gleichzeitige Behalten von Inhalten) für die Film- und Videoindustrie künftig eine zentrale Rolle spielen.

Analysen belegen, dass legale Downloads für Konsumenten attraktiv sind. Nutzer wollen Inhalte nicht nur ausleihen, sondern sie auch besitzen. Auch für die Anbieter sind Download-to-own-Modelle letztlich kommerziell attraktiver, da sie im Vergleich zu herkömmlichen Video-on-Demand-Angeboten (VoD) mit höheren Preisen kalkulieren können. Zu den Protagonisten der neuen Download-to-own-Plattformen gehören Movielink, das Joint Venture der grössten Hollywood Studios oder das von Warner Home Video Germany und arvato mobile gegründete erste Download-to-own-Angebot für Spielfilme und TV-Serien auf dem deutschsprachigen Markt namens In2Movies.


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