18.10.2004

Roger Köppel

Dreiseitiges Porträt im Spiegel

"Don Quichotte der politisch Inkorrekten".

In der aktuellen Ausgabe des Spiegels findet sich auf drei Seiten ein Porträt des neuen Welt-und früheren Weltwoche-Chefredaktors Roger Köppel. Darin wird er als "Don Quichotte der politisch Inkorrekten" bezeichnet, da er vor allem eines zu schätzen wisse: den kalkulierten publizistischen Knalleffekt. Neben all den Grauschläfen, die über die Berliner Welt-Flure wandeln, wirke "der eher schmächtige 39-Jährige mit der ovalen Nickelbrille wie ein Doktorand im Zeitungspraktikum".

Nebst Köppels Werdegang wird auch im Spiegel die "Beziehung" zwischen Köppel und der SVP -- insbesondere zu Christoph Blocher -- thematisiert. So könne man Köppel "am ehesten als knallharten Rechtslibertären bezeichen, der den Staat und dessen Institutionen als notwendiges Übel begreift".


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