Mit dem iTune Music Store hat sich der Vertriebsweg mit integrierter digitaler Rechteverwaltung in der Medienbranche bereits etabliert. Nun wächst auch bei Unternehmen das Bedürfnis, Urheber- und Vermarktungsrechte von digitalen Inhalten zu sichern. Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan erwartet deshalb, dass der Umsatz von Digital-Rights-Management-Systemen (DRM) bis zum Jahr 2011 die Milliardengrenze überschritten haben wird.
DRM ermöglicht dem Rechteinhaber, den Zugriff Dritter auf geschützte Daten selbst zu definieren. Er bestimmt, wie stark das Kopieren, Editieren und Drucken von Inhalten erlaubt ist. Mit DRM-Systemen lässt sich überdies zurückverfolgen, ob Daten verloren gegangen oder gestohlen worden sind. "Da ein solcher Verlust dem Unternehmen nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch nachhaltig dem Image schaden kann, ist besonders in den Bereichen Finanzdienstleistung und Gesundheitswesen mit einer steigenen Nachfrage zu rechnen", sagt Zippy Aima von Frost & Sullivan.

