17.01.2015

New York Times

Drohnen zur Informationssammlung getestet

Auf "sichere, effiziente, zeitgemässe und bezahlbare Weise" Daten zusammentragen.

Die US-Zeitungen "New York Times" und "Washington Post" haben zusammen mit acht weiteren Medien ein Testprogramm zum Einsatz von Drohnen zur Informationssammlung gestartet. Bislang wurden Drohnen in den USA vor allem militärisch genutzt.

Recherche und Sicherheit
Im Zuge einer Kooperation mit der Virginia Tech University sollten "kontrollierte Sicherheitstests" verschiedener kleiner unbemannter Flugobjekte für den Einsatz in den Medien vorgenommen werden, erklärte das Medienbündnis am Donnerstag. Am Montag hatte bereits der US-Nachrichtensender CNN ein Testprogramm für Drohnen gestartet.
 
Rose Mooney von der Virginia Tech University in Blackburg erklärte, die Kooperation mit den Medien könne zu einer "sicheren, effizienten, zeitgemässen und bezahlbaren Weise führen, Informationen zu sammeln und zu verbreiten und Journalisten vor Gefahren zu bewahren".
 
Die Universität gehört zu den wenigen US-Institutionen, die von den Bundesbehörden die Erlaubnis haben, Drohnentests vorzunehmen. Zu dem Medienbündnis gehören auch die Nachrichtenagentur Associated Press und die Fotoagentur Getty Images.

Strenge Vorschriften
In den USA haben eine Reihe öffentlicher Einrichtungen die Erlaubnis zum Einsatz von Drohnen erhalten - etwa zur Sammlung von Wetterdaten sowie zu Überwachungs- und Rettungszwecken. Der kommerzielle Einsatz von Drohnen ist dagegen nur unter strengen Bedingungen in geringer Flughöhe erlaubt.
 
Neben Medienkonzernen haben auch eine Reihe von Video- und Fotoagenturen die Erlaubnis beantragt, Drohnen für Luftaufnahmen einsetzen zu dürfen. Der Versandhändler Amazon will zudem Drohnen zur Auslieferung von Paketen verwenden. (sda/afp)


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