Die SF-Sommerserie "Die Pfahlbauer" soll möglichst umweltverträglich gedreht werden. Das Schweizer Fernsehen SF und der WWF Bodensee/Thurgau haben zum Schutz des Naturschutzgebietes bei Pfyn TG eine Vereinbarung getroffen. Grundlage ist ein Betretungsverbot von über 80 Prozent der Uferlinie und der Naturschutzzonen. Das Gebiet müsse nach der Sendung vollständig wiederhergestellt werden, heisst es in einer Mitteilung des WWF.Die Abmachungen werden vor Ort durch eine unabhängige Fachperson kontrolliert.
An Auflagen halten müssen sich die Produzenten laut WWF auch bei der Wegführung, beim Verhalten im Wasser und dem Umgang mit Pflanzen und Tieren. Die Häuser und Installationen dürfen nur auf bestimmen Flächen gebaut werden. Schaulustige sollen keinen Zutritt zum sensiblen Naturschutzgebiet haben, schreibt der WWF weiter. SF werde während der Sendereihe regelmässig darauf hinweisen, dass es nicht möglich sei, die Pfahlbauer mit eigenen Augen zu beobachten.
Diese Regelungen zwischen SF und WWF ergänzten die voraussichtlichen Auflagen des Kantons Thurgau und der Gemeinde Pfyn.Um die intensive Beanspruchung des Gebeites während der Fernsehsendung zu kompensieren, werde SF kleinere Aufwertungsmassnahmen im Hinterrietweiher finanzieren. Geplant sei, den Hechtbestand auszufischen. Standortfremde Fichten sollen gefällt werden.

