Wulf Beleites, 67, Herausgeber und Chefredakteur der satirischen Hamburger Anti-Hunde-Zeitschrift "Kot & Köter", droht ein Ermittlungsverfahren. Ihm werde vorgeworfen, öffentlich zu Straftaten aufgefordert zu haben, sagte Beleites am vergangenen Samstag. Der Vorwurf laute, dass er in seiner Zeitschrift dazu aufgerufen habe, Hunde zu vergiften.
Beleites vermutet, dass sich diese Anschuldigung auf einen Artikel über den Liedermacher Georg Kreisler (1922-2011) bezieht. Ihm seien damals "die geheimen Tagebücher des Wiener Kabarettisten zugespielt worden": Kreisler habe ursprünglich nicht Tauben, sondern Hunde im Park vergiften wollen.
Der Hamburger Satiriker will Rechtsschutz bei der Gewerkschaft beantragen. (Süddeutsche)
Bild: Keystone
23.03.2015
Kot & Köter
Ermittlungsverfahren gegen Anti-Hunde-Zeitschrift
Satireblatt habe zur Vergiftung von Vierbeinern aufgerufen.
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