Ab kommendem Freitag kommt in Genf wieder der Fernsehfilm zu Ehren. Das Festival "Cinéma Tout Ecran" feiert dabei sein zehnjähriges Bestehen. Zugleich wird der 50. Geburtstag der "Télévision Suisse Romande" begangen.
Zum Jubiläum hat das Festival einige Neuerungen eingeführt. Erstmals dauert der Anlass nicht eine Woche, sondern drei Tage länger, vom 29. Oktober bis zum 7. November. Zudem ist die Liste der Jurys und der Preise länger geworden. Von sechs Jurys werden nun 18 Preise vergeben. Die Preise heissen neu "Reflets d'or".
Im Hauptwettbewerb sind 13 Filme aus 11 Ländern zu sehen. Die Schweiz ist mit der in der Deutschschweiz erfolgreich in den Kinos gezeigten Komödie "Sternenberg" von Christoph Schaub vertreten. In diesem Wettbewerb stehen laut Festival "Filme für den Bildschirm und für die Leinwand gleichberechtigt nebeneinander".
The L-Word aus den USA
Im Wettbewerb "Internationale Serien" laufen acht Beiträge, darunter etwa aus den USA "The L-Word", die Kultserie über die Lesbenszene in Los Angeles. Zwei weitere Wettbewerbe beleuchten "Perspektiven" und "Internationale Kurzfilme". Schliesslich gibt es eine Jury, die Schweizer Fernsehproduktionen bewertet.
Die diesjährige Hommage gilt dem britischen Regisseur Stephen Frears, von dem fünf Fernseh- und zwei Kinofilme gezeigt werden, darunter etwa "The Snapper" und "Sammy and Rosie Get Laid". Die eingeladene Fernsehstation ist dieses Jahr France Télévisions.

